|
|
|||
| Lutz Krajenski in einem Portrait von Ralf Hoffmann | |
|
Von Kindesbeinen an verfolgte er konsequent seinen Weg auf der elektronischen Orgel und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er in vielen musikalischen Genres zu Hause, arbeitete für Randy Crawford, Roachford, Inga Rumpf, Mousse-T oder Anastacia. Ganz aktuell ist seine Kooperation mit Roger Cicero im Bigband-Sound. |
|
|
Lutz Krajenski wurde 1972 in einem kleinen Ort bei Hannover geboren. Im
Alter von ca. 4 Jahren hatte der kleine Lutz sein erstes
„Tastenerlebnis“. Nachdem ihn das Akkordeonspiel seines Vaters am
Weihnachtsabend fasziniert hatte, holte er am nächsten Morgen dieses
Instrument aus dem Koffer. Schnell merkte er, dass das Akkordeon für ihn
zu groß und zu schwer war. Sein Großvater bastelte ihm daraufhin ein
Behelfsgestell, bei dem er mit den Füßen den Balg bedienen konnte und
die Hände frei zum Spielen waren – quasi ein Akkordeon-Harmonium (Bild).
Das Interesse und die Begeisterung des kleinen Lutz beeindruckte die
Familie und bald darauf erwarb der Großvater die erste Selbstbauorgel,
eine Dr. Böhm CnT/L, damals ein Klassiker unter den Selbstbauorgeln.
Später folgten eine Dr. Böhm Professional 2000, eine Wersi Saturn und
schließlich eine Wersi Spectra. Die Spectra begleitete Lutz viele Jahre,
er baute sie für einen leichteren Transport etwas um und verkaufte sie
erst 2002; u.a. entstand 1988 damit die LP „Wersi Spectra – The Big
Band“. Durch die Selbstbausätze förderte der Großvater die musikalische Entwicklung von Lutz ungemein. Er hatte seinen persönlichen Spaß beim Zusammenbau und obendrein sah er voller Stolz den Enkel musizieren. Die ersten fünf Jahre spielte Lutz ausschließlich Songs und Lieder, die ihm gefielen, nach Gehör, z.B. die von Klaus Wunderlich, Franz Lambert oder Curt Prina. Alle Stücke spielte er in C-Dur – weil es so am einfachsten war. Mit neun Jahren erhielt er erstmals Unterricht nach Noten von einem örtlichen Musiklehrer. Der Anfang war hart: Orgelschule, Noten lesen, in anderen Tonarten spielen usw., aber der richtige Weg war eingeschlagen. Es folgte Unterricht bei Studenten der Musikhochschule Hannover und mit zwölf Jahren wandte sich Lutz Krajenski auch dem Klavier zu. Ein Instrument wurde gekauft und wieder waren Hürden zu überwinden – die linke Hand musste sich vom gewohnten Akkordspiel lösen und sollte gleichwertig wie die rechte Hand ausgebildet werden. Eine Musikstudentin wandte sich an ihre Professorin mit der Bitte um Hilfe, weil sie da einen „ganz verrückten Typ von 12 Jahren hätte, der auf seiner Orgel schon ganz lustige Sachen spielt“, aber mit dem sie am Klavier nicht richtig voran kam. Lutz durfte der Professorin Christa-Maria Hartmann vorspielen und hatte das große Glück, dass sich die äußerst renommierte Dozentin seiner annahm. Sie akzeptierte seine Liebe zum Jazz und zur Orgel und begann ihn zu fördern. Das Unterrichtsprogramm umfasste sowohl Basics, Czerny-Etüden und Bach-Inventionen als auch Transkriptionen z.B. von Chick Corea oder Art Tatum. Lutz: „Obwohl sie selbst keine Jazzspielerin war und ist, hat sie das entsprechende Unterrichtsmaterial besorgt und mir Transkriptionen so beigebracht, wie es das Original erforderte. Sie zeigte mir z.B., was mit meinem Anschlag bei einem Art Tatum-Song nicht in Ordnung war. Sie förderte und forderte mich enorm, zeigte aber auch viel Verständnis für meine Vorlieben und freute sich genauso, wenn ich mal wieder bei irgendeinem Orgelwettbewerb erfolgreich war!“ Wenn Krajenski über seine Liebe zum Jazz nachdenkt, fragt er sich manchmal, wie es dazu kam: „Der Jazz hat vermutlich von Anfang an meinem inneren Gefühl entsprochen. Ich habe schon immer, genau wie meine Eltern, sehr viel unterschiedliche Musik gehört, von Klassik über Sinatra bis hin zu James Last und den Hits der 70er- und 80er-Jahre. Ganz besonders faszinierte mich ein Best-of-Album von Frankie (Sinatra) und bei den Organisten begeisterte mich Curt Prina mit seiner LP „Orgel Faszination im Big-Band-Sound“, die er u. a. mit dem Schlagzeuger Willi Ketzer eingespielt hatte. Diese Platte habe ich total geliebt. Auf den Orgelwettbewerben habe ich dann fast nur noch Big-Band-Medleys gespielt. Die Liebe zum Jazz kam wohl aus mir selbst, denn weder meine Eltern noch unsere Freunde waren die typischen Jazzliebhaber.“ Lutz Krajenski bezeichnet sich als exzessiven Musikhörer: wenn ihm etwas gefällt, dann hört er es manchmal bis zum Abwinken, aber es lag und liegt ihm fern, andere Musiker zu kopieren. Ihn hat eher die Quintessenz aus seinen gesamten Hörerlebnissen geprägt. Als interessante Organisten bezeichnet er, wie o.a. Curt Prina („…dem habe ich auch live sehr gern zugehört, ich mochte wie er spielt, ein echter Vollblutmusiker, der alle Stücke in allen Tonarten spielen kann, immer cool mit einer Prise Selbstironie und Humor…“), Melvin Rhyne („…der ist für mich heute noch der absolute Hero, ein Hammerspieler, Musik ganz ohne Effekte, auf den ersten Platten sogar ohne Leslie, er spielt ganz klare Basslinien und ist in der Lage in zwei Chorussen das zu sagen, was er zu sagen hat, ein perfekter Begleiter u. a. von Wes Montgomery, ein tolle Mischung aus Blues und Bebop…“), Chester Thompson („…hat früher bei Tower of Power und danach bei Carlos Santana gespielt, kommt vom Jazz und hat ein unheimliches Feuer in seiner Musik, ich habe große Hochachtung vor ihm…“) und natürlich Jimmy Smith („…als ich an Jimmy geraten bin, der ja auch mal ein Album mit einer Wersi gemacht hat, habe ich seine Platten rauf und runter gehört, ohne anfangs zu wissen, welche tollen Leute da noch mitgespielt haben. Irgendwann konnte ich jedes Solo nachspielen – noch bevor mir die Bedeutung von Jimmy Smith klar war, er ist für mich nach wie vor der Prediger, der Musikgeschichte geschrieben hat….“). Stichpunkt Orgelwettbewerbe – auf diese Wettbewerbe bereitete sich Lutz selbstständig, ohne fremde Hilfe vor und fühlte sich dabei in gewisser Weise meist als Außenseiter. Denn diese Orgelwettbewerbe wurden ja in der Regel von den großen Orgelherstellern ausgetragen und standen (außer bei Wersi) meist direkt in Verbindung mit deren Orgelschulen (z.B. bei Yamaha oder Technics). Die Wettbewerbe waren zwar auch für andere Teilnehmer offen, aber es wurde gern gesehen, wenn die Wettbewerbskandidaten aus den Orgelschulen stammten und sich über die Regionalwettbewerbe nach oben arbeiteten. Lutz war meist der einzige, der nicht aus einer Orgelschule kam. Unter dem Motto: „Da kommt einer, den kennt sonst niemand und dann gewinnt der auch noch…“ Den ersten Wettbewerb absolvierte Lutz bereits in jungen Jahren in Hannover. 1985 war er beim Deutschlandfinale des Technics-Orgelwettbewerbs zu finden, bei Wersi siegte er einmal im Europafinale und einmal im Deutschlandfinale, gewann dabei jeweils eine Plattenproduktion, von denen jedoch nur eine verwirklicht werden konnte. Lutz erinnert sich an weitere Wettbewerbsteilnahmen bei Böhm und Yamaha. Wie oft er an Wettbewerben teilgenommen hat, kann Lutz heute nicht mehr sagen: „Ich habe wirklich viele Jahre mitgemacht und es waren unzählige Wettbewerbe. Sie haben mich insgesamt weiter gebracht, denn man hat konzentriert an sich gearbeitet und ich habe u.a. begonnen, mich mit dem Arrangieren zu beschäftigen. Das habe ich außerhalb ansonsten nicht benötigt, denn ich habe in jenen Jahren in der Regel keine Konzerte gegeben, sondern nur ab und zu mal bei Wersi-Vorführungen oder in der Pause von Franz Lambert-Konzerten gespielt. Bei den Wettbewerben dagegen musste man sich schon etwas überlegen und das ganze Arrangement auf den Punkt bringen, gut spielen, sich von den Konkurrenten abheben. Auch die Auftritte vor großem Publikum haben natürlich etwas gebracht! Hier muss ich mich bei meinen Eltern bedanken, die ihre Wochenenden für mich geopfert haben und mit mir quer durch Deutschland gefahren sind. Sie haben mich wirklich sehr gefördert und unterstützt. Zur musikalischen Seite kam nämlich noch mein sportliches Engagement – ab dem 14. Lebensjahr habe mich sportlich sehr engagiert, habe viel im Bereich Triathlon gemacht und kam hier sogar bis in die Nationalmannschaft. Wenn am Wochenende kein Orgelwettbewerb war, dann waren oft genug Sportwettbewerbe angesetzt, zu denen mich meine Eltern ebenfalls fahren mussten. Übrigens war Norman Stadler, der gerade den Ironman (den härtesten Triathlon der Welt) auf Hawaii gewonnen hat, damals mein Teamkollege. Mit ihm habe ich in der Nationalmannschaft trainiert, war mit ihm auch zu Wettkämpfen und wir wurden zusammen Mannschafts-Europameister !“ 1991 absolvierte Lutz Krajenski in Hannover sein Abitur und bewarb sich an der Musikhochschule für den relativ neuen Studiengang Jazz – Rock – Pop. Als Hauptinstrument konnte man zwischen Klavier oder Keyboard wählen. Lutz setzte dabei bewusst alles auf eine Karte: „Ich wollte in Hannover Musik studieren und mein Entschluss hieß: wenn ich hier in Hannover nicht genommen werde, dann überlege ich mir etwas ganz anderes – vielleicht wäre ich dann zum Sportprofi geworden!“ Bei der Aufnahmeprüfung, die noch während der Abiturphase stattfand, spielte Lutz als einziger Bewerber auf einer Orgel, nämlich auf der Wersi Spectra vor (den Jazzstandard „Four Brothers“) und konkurrierte damit gegen lauter Pianisten. Schon die Anlieferung des Instruments und der Aufbau erregte Aufsehen beim Hochschulgremium. Krajenski bestand die Aufnahmeprüfung und konnte das Hauptfach ausnahmsweise teilen - halb Klavier, halb Keyboard – die Orgel blieb außen vor. Lutz Krajenski zog das Studium konsequent mit allen Fächern durch (Klassikpiano bei Christa-Maria Hartmann, Jazzpiano bei Otto Wolters) und absolvierte seinen Abschluss als staatlich geprüfter Diplom-Musiklehrer. Im Zweitfach genoss Lutz während des Studiums Schlagzeugunterricht. Rückblickend meint Lutz zum Musikstudium: „Ich bin schon froh, dass es mit der Musik geklappt hat. Der Sport wäre ein gefährlicheres Pflaster gewesen, Verletzungsgefahr, Sponsorprobleme etc. Ich habe die Entscheidung nie bereut, denn ich fühle mich wirklich als Musiker. Die Musik ist die absolute Nummer 1 in meinem Leben und wird es vermutlich immer bleiben, ich bin gleichbleibend motiviert, habe stets Lust zu spielen – es war damals auf jeden Fall die beste Entscheidung, die ich treffen konnte!“ Während des Studiums Anfang der 90er-Jahre lernte Krajenski naturgemäß viele Musiker kennen und fing bald an Gigs zu spielen und mit Bands zu arbeiten. Damit betrat er für sich Neuland, denn bislang war er ja meist solistisch aufgetreten. Gemeinsam zu proben, sich auf andere Musiker einzulassen, die teilweise schon über jahrelange Bandpraxis verfügten, bedeutete jede Menge neue Erfahrungen. Rasch kristallisierten sich einige Formationen heraus mit denen Lutz in den Clubs Hannovers auftrat und eine Fangemeinde aufbaute. Beim Abschluss des Studiums verfügte Lutz bereits über ein großes Potential an Auftrittserfahrung, solistisch und in Bands: „Wenn ich heute auch Klavier und E-Piano spiele, so war für mich immer klar: Die Orgel ist mein Ding, sie ist immer noch das Instrument für mich! Ich finde sie in mehrfacher Hinsicht einzigartig: ich habe meinen eigenen Sound bei Konzerten, im Studio, bei Sessions. Damit kann ich mich identifizieren! Ich konnte an der Orgel immer umsetzen und ausdrücken, was ich wollte. Allein dass ich meinen Fußbass selbst spielen kann, mein eigener Bassist bin, dass ich meine Akkorde selbst machen kann, birgt für mich viele Möglichkeiten und Vorteile! Ich kann auf der Bühne spontan Dinge arrangieren, die anders nicht funktionieren würden.“ Die Zukunft der E-Orgel sieht Krajenski allerdings recht kritisch: Die Preise sind äußerst hoch, das Preis-/Leistungsverhältnis ist sehr problematisch. Wer leistet sich derart teure Instrumente, wenn eine Kombination aus mehreren Keyboards viel erschwinglicher ist? Lutz Krajenski besitzt eine Hammond C3, die er in den ersten Jahren immer noch im Originalgehäuse im VW-Bus transportiert hat – das Design der Hammond hatte es ihm einfach angetan. Irgendwann war jedoch die Geduld am Ende, die Arme vom Transportieren lang, baute Lutz die C3 in ein transportfreundliches Bertramgehäuse ein. Bei der Verstärkung kommt ein 147er Leslie zum Einsatz, das ja für die C3 konzipiert wurde. Neben der Hammond spielt Lutz auch auf der Rolandorgel VK-77, die er nach einer Gospeltournee mit Inga Rumpf vor einigen Jahren erworben hat. Lutz: „Ich spiele die Roland wirklich gerne, vor allem in kleinen Clubs oder bei Gigs, bei denen ich auch noch andere Instrumente einsetze. Ich verwende bei der VK-77 oft auch das 147er Röhrenleslie und wenn ich mir heute Mitschnitte von unseren Live-Auftritte anhöre, tue ich mich manchmal schwer herauszufinden, auf welcher Orgel ich damals gespielt habe – ein klarer Beweis für Rolands Hammondqualitäten. Wenn ich die Orgel neben anderen Sounds verwende, setze ich als „kleines Besteck“ auf der Bühne das Roland RD-700 Digitalpiano ein; es besitzt, wie ich finde, die besten Rhodessamples. Über dem E-Piano steht mein Roland V-Synth VR-760, eine Kombination aus Synthie-, Piano- und Zugriegelsounds. Der VR-760 wurde so umgerüstet, dass ich die Zugriegelsound extra herausbekomme und über das Leslie spielen kann. Wenn ich nicht den ganzen Abend Hammondsounds benötige oder wenn ich nicht mit einer reinen Hammondband auftrete, nehme ich auch nicht mehr die C3 mit, sondern die VK-77. Die Zeiten, in denen ich mit Hammond, Leslie, Fender Rhodes und Clavinet unterwegs war, sind Gott sei Dank vorbei. In meinen Ohren klingen die Roland Orgelsounds wirklich mit Abstand am besten, besser als die Fakes von Korg oder die XK-Keyboards von Hammond! Ich bin da sehr kritisch und habe viele Vergleiche und Experimente angestellt – ein schlechter Orgelsound macht mich wirklich fertig. Mein Leslie habe ich zusätzlich mit einem parametrischen Equalizer ausgerüstet um im richtigen Moment die Mitten ein bisschen „herauskitzeln“ zu können. Ich spiele ja auch immer wieder Gospelgigs, bei denen Klavier und Orgel gleichzeitig zum Einsatz kommen und bin mit meiner Kombination wirklich mega zufrieden.“ Bei den Gospelgigs tritt Krajenski mit kompletter Begleitband an. Diese Konzerte in Kooperation mit einem großen Gospelchor üben einen ganz besonderen Reiz aus und sind für Lutz immer etwas Besonderes. Als Startschuss für die Gospelprojekte nennt er die Gospeltour mit Inga Rumpf anlässlich der Expo 2000. Damals war in der Band sogar ein eigener Pianist und Lutz bediente die Orgel – der Idealfall im Gospelgenre und musikalisch zudem sehr reizvoll. Im Gegensatz zu vielen Hammondorganisten, die fast ausschließlich mit Manualbass arbeiten, spielt Lutz Krajenski bei Swingnummern und Balladen die Basslinien mit dem linken Fuß – auch bei sehr schnellen Tempi. Lediglich bei Groove-Nummern weicht er auf den Manualbass aus – die Basslines bei groovigen Stücken lassen sich mit dem Fuß nicht adäquat umsetzen. Lutz: „Mein Fußbass swingt gut und ich fühle mich wohl dabei. Ich kann dann sogar etwas besser solieren, weil der Kopf frei ist. Wenn ich Fußbass spiele, brauche ich über die Basslinien überhaupt nicht nachzudenken, mein Fuß spielt praktisch von allein und ich kann improvisieren wie am Klavier.“ Lutz Krajenski weist ein unglaubliches musikalisches Spektrum auf, das von Coverversionen aller Art über Gospel, Rock, Swing, Bebop in den unterschiedlichsten Besetzungen vom Quartett bis zur kleinen Big Band reicht. Seine musikalische Vielfalt zeichnet Krajenski aus, denn egal welchen musikalischen Partner man ihm zur Seite stellt, Krajenski wird die Anforderungen meistern. Nicht nur im Studio, auch live „geht die Post ab“. Wenn ein Act am kochen ist, fühlt sich Krajenski in seinem Element und tobt über die Tasten. Im Raum Hannover ist Krajenski dafür bekannt, dass ihm hin und wieder bei einem Solo „die Sicherung durchbrennt“ – dann gibt es kein Halten, die Tasten laufen heiß und die Tastatur wird schon mal mit beiden Unterarmen bearbeitet. Lutz: „Ich kann dann einfach nicht anders. Ich will mich dann auch nicht zusammenreißen und sparsame, einstimmige Lines etc. spielen.“ Auch bei der Zusammenstellung eines Programms ist Krajenski immer für eine Überraschung gut. Irgendwann nach dem Studium bekam Krajenski Kontakt zu den Leuten vom Peppermint Park – einem der größten und bekanntesten Tonstudios in Hannover, in dem z.B. Mousse-T arbeitet. Über diesen Kontakt taten sich neue Aspekte auf, Lutz bekam Studioaufträge, spielte für Mousse-T auf dessen Album, bei diversen Remixes, bekam dadurch wieder viele neue Kontakte. Die Zusammenarbeit mit dem Studio erwies sich als perfekter Multiplikator. Lutz Krajenski schätzt diese Kooperation sehr und steht für Produktionen auch mal zu unmöglichen Zeiten bereit: „Es kann schon passieren, dass Mousse-T abends um 22 Uhr anruft und sagt, „Lutz ich brauche dich ganz dringend noch mal für ein Orgelbacking“ – dann fahre ich hin und spiele den Take ein.“ Über Mousse-T war Lutz an der Orgel auf einem weltweiten Superhit zu hören: „Sex Bomb“ von Tom Jones feat. Mousse-T: „Es ist schon interessant, sich selbst auf dieser Aufnahme im Rundfunk zu hören, der Song ist ja in der Zwischenzeit zum Klassiker geworden, war in x Ländern auf Position 1 der Charts. Da haben mich sogar Freunde aus Australien angerufen und mitgeteilt, dass „mein Sex Bomb“ dort auf Platz 1 rangiert. Skurril war es, als ich im Rahmen meiner Coverband ein MIDI-File von „Sex Bomb“ in Hände bekommen habe – da konnte ich mein eigenes Orgelspiel, das von irgend einem Musiker abgehört und programmiert wurde, dann wieder hören! War nicht schlecht gemacht und für mich ein lustiges Erlebnis.“ Die Liste von Krajenskis musikalischen Referenzen ist inzwischen sehr lang, er arbeitete u.a. mit/für Simply Red, Bed & Breakfast, Randy Crawford, Tom Jones, Bootsy Collins, Anastacia, Cunnie Williams, Bobby Brown, den Cultured Pearls, Barry Finnerty, Stephan Abel, Gene „Mighty Flea“ Conners, Achim Reichel, Tony Lakatos, Inga Rumpf, Cynthia Utterbach, Perau, Terry Hoax und zahlreichen anderen Musikgrößen. Mit Roachford war Krajenski im Herbst letztes Jahres und im Frühjahr diesen Jahres auf Tour: „Es war eine hammermäßige Erfahrung, mit solch einem außergewöhnlichen Musiker und so einer fantastischen Band auf der Bühne zu sein. Die Zusammenarbeit wird sicherlich andauern und dieses Projekt möchte ich auch weiter verfolgen.“ In Hannover wurden mit dem NDR und dem Hannover Pops Orchestra (die Mitglieder rekrutierten sich größtenteils aus dem NDR Klassik Orchester) auch immer wieder interessante Konzertevents veranstaltet. Zum Orchester wurden renommierte Musiker wie Herbert Grönemeyer oder Jazzgrößen eingeladen und es gab Konzertabende in der Kombination Künstler, Band und Orchester. Lutz hatte die große Ehre bei einem dieser Events mit Randy Crawford aufzutreten. Der Kontakt dazu kam wieder über den Peppermint Park zustande. Krajenski stellte eine passende Band zusammen und genoss das fantastische Erlebnis mit Randy Crawford und Streichorchester in einer Arena vor 6000 Zuhörern zu spielen – Momente, die man nie mehr vergisst! Die Kontakte wuchsen und gingen mit der Zeit auch über den regionalen Bereich hinaus. Lediglich Krajenskis Jazzaktivitäten blieben im Großraum Hannover angesiedelt. Lutz: „Natürlich gab es auch Auftritte in Hamburg, Bremen oder in Würzburg, aber ich habe mich nie um größere Tourneen mit Bands etc. bemüht, da kommt dann doch die Kostenseite intensiv ins Spiel!“ Seine musikalischen Ideen setzt Lutz Krajenski im kleinen aber fein ausgestatteten, eigenen Tonstudio um, das er „Kioskstudios“ genannt hat, weil in dem Gebäude früher ein Kiosk untergebracht war. Hier kann Lutz ungestört arbeiten, es wird arrangiert, MIDI-mäßig gearbeitet und es gibt auch eine Schallkabine, die es ermöglicht, zumindest kleine Besetzungen aufzunehmen. Es entstehen Vorproduktionen, Overdubs für Produktionen, die in anderen Studios aufgezeichnet wurden. Die CD „Combo de Luxe“ entstand komplett in den Kiosk Studios. Im Studio ist auch Platz für eine kleine Orgelsammlung: Neben der Hammond C3 steht nun eine Yamaha HX-1, eine Technics G7 und als Dauerleihgabe eine Hammond T-200 mit Leslie. Für die Zukunft sucht Lutz noch nach einer Wersi Saturn oder Galaxis und nach einer Lowrey MX-1. Folgenden Rat von Freunden hörte sich Lutz Krajenski relativ oft an: „Lutz du musst dich entscheiden! Wenn es mal richtig abgehen soll, dann musst du dich für eine bestimmte Richtung entscheiden.“ Doch Krajenski konnte und wollte sich nicht entscheiden, denn die Vielfalt machte ihm einfach Spaß! Die Vielfalt drückte sich schließlich auch in seinen musikalischen Aktionen aus; bei ihm liefen immer die unterschiedlichsten Acts parallel. Seit seinem 20. Lebensjahr hatte er eine Coverband mit dem typischen Programm und Auftritten von Tanzmusik über Messeparty bis hin zu zwei Wochen im Robinson-Club. Krajenski erachtet diese Schiene auch für wichtig, „denn ich habe es gern gemacht, es war ein Teil von meinem musikalischen Mosaik und außerdem habe ich zeitweise komplett davon gelebt! Die Coverbands haben mir Vielfältigkeit, Routine und die Fähigkeit alle Songs in allen Tonarten zu spielen, eingetragen. Der Schornstein musste immer rauchen und die Gigs waren gut bezahlt! Die Cover-Gigs haben so manchen anderen Auftrag/Auftritt, der nicht so gut bezahlt war, wieder wettgemacht. Irgendwie habe ich es auch immer geschafft, alles unter einen Hut zu bringen.“ Lutz Krajenski hat, selbst wenn sich momentan ein ganz entscheidender und äußerst erfolgreicher Act abzeichnet, stets mehrere Projekte „am laufen“. Es gibt die Lutz „Hammond“ Krajenski Group – ein Orgelquartett in der Besetzung Frank Delle (Sax), Sandra Hempel (Guitar), Lutz Krajenski (Organ) und Christian Schoenefeld (Drums). Im Jahr 2005 entstand in Eigenregie das Album „Goodbye“ mit neun Tracks, wovon fünf von den Bandmitgliedern komponiert wurden. Lutz: „Wir hatten gutes Songmaterial zusammen und das wollte ich festhalten. Wir haben vom Cover bis zur Pressung alles selbst finanziert, leben kann man davon natürlich nicht.“ Die Band spielt nur einige Auftritte pro Jahr im Großraum Hannover, Hamburg, Bremen. Das Groove Quartett hat die Besetzung Stephan Abel (Sax), Lutz Krajenski (Fender Rhodes) Marc Ebermann (Bass) und Matthias Meusel (Drums). Die Formation hat in der Zwischenzeit unter dem Slogan „Combo de Luxe – Luxus für die Ohren“ auch eine CD vorgelegt. Lutz: „Die beteiligten Musiker stammen aus einer Clique von Musikern, die ich seit Jahren kenne und die sich immer wieder in den verschiedensten Bandformationen treffen. Wir wollten schon lange mal so ein ganz „smoothes Ding“ machen, ohne in die totale „rosa Unterwäsche-Abteilung“ abzugleiten. Hier darf es auch richtig zur Sache gehen oder abgefahren grooven. Wir haben vorher ein bisschen arrangiert, sind dann zwei Tage ins Studio gegangen und hatten viel Spaß zusammen. Viele Dinge sind auch spontan entstanden. Insgesamt enthält die CD zwölf Songs.“ Rafael – Lutz Krajenski produzierte mit dem ebenfalls in Hannover lebenden Sänger sein erstes Popalbum “Rafael Sing Peace!” mit zwölf Songs. Krajenski übernahm dabei nicht nur die Funktion des Produzenten, sondern spielte auch die kompletten Piano- und Keyboard-Parts ein. Mit dem Sänger Juliano Rossi arbeitet Krajenski schon seit langer Zeit zusammen. Die beiden Musiker hatten sich bei der Deutschland-Tournee einer Rockband in den 90er-Jahren kennen- und schätzen gelernt. Obwohl Rossi im Rockgenre arbeitete, hatte er stets ein Faible für Frank Sinatra und Burt Bacharach. Nach einigen erfolgreichen Konzerten mit Coverversionen begannen Rossi und Krajenski eigene Titel zu schreiben. Bei den Konzerten, die in „kleiner Besetzung“ mit Piano, Bass, Drums und Gesang stattfinden, stehen nun fast nur noch Originals auf dem Programm. Ganz aktuell hat die Band das zweite Album fast fertig produziert, bei dem auch Gäste am Saxofon und der Gitarre mitwirken. Die 12-köpfige Small-Big-Band Salonorches-ter Linden-Mitte wurde 2002 von Lutz Krajenksi ins Leben gerufen. Lutz wollte schon lange mal etwas mit Bläsern in Richtung Big Band machen. Die richtigen Musiker fand er wieder im Freundeskreis. Spontan sagten alle Wunschkandidaten zu und von Anfang an war auch der Sänger Roger (sprich: Roschjee) Cicero mit von der Partie. Roger ist der 1970 geborene Sohn des bekannten und leider viel zu früh verstorbenen Jazzpianisten Eugen Cicero und kam von jüngsten Kindesbeinen an mit Musik in Berührung. Seinen ersten Auftritt hatte er im Alter von zwölf Jahren mit Helen Vita. Später studierte er Musik in Amsterdam, erfuhr eine solide Ausbildung an Klavier, Gitarre und im klassischen Gesang. Es folgten TV-Auftritte mit Horst Jankowski und dem RIAS-Tanzorchester, mit dem Eugen Cicero Trio, dem Horst Jankowski-Trio und dem Bundesjugend-Jazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Nach Ausflügen zum Soul kehrte er zum Jazz zurück und gilt im Moment noch als echter Geheimtipp in der bundesdeutschen Jazzszene. Der Bekanntheitsgrad könnte sich jedoch bald ändern. Lutz und Roger hatten sich 2001 bei einem Gig kennen gelernt und schwammen auf der gleichen musikalischen Wellenlänge. Lutz: „Von Anfang an spürte ich, das ist genau so, wie ich es immer haben wollte. Wenn ich ihn begleitete, konnte es nicht perfekter sein. Ich war wirklich begeistert von seinem Gesang, habe ihn in der Folgezeit auch immer wieder als Special Guest zu unserer Groove Band eingeladen. Roger hatte auch Lust in unserer Big Band mitzuwirken und so habe ich mich hingesetzt, den Urlaub geopfert und passende Arrangements geschrieben. Bald darauf hatten wir unseren ersten erfolgreichen Auftritt bei der Hannover Jazzwoche – einem einwöchigen Jazzfestival. Das Publikum hat unsere Musik sofort begeistert aufgenommen. Linden-Mitte ist übrigens ein Stadtteil von Hannover – so erklärt sich auch der Namen unserer Formation. Wir spielten und spielen mit insgesamt 8 Bläsern – 2 Trompeten, 2 Posaunen und 4 Saxofonen plus Rhythmusgruppe und Roger. Ich kenne diese Besetzung in der Zwischenzeit in- und auswendig, kenne alle Ecken und Kanten, weiß was klingt und was nicht, arrangiere für mein Leben gern dafür. Es war uns auch klar, dass wir mit diesem Projekt nicht viel Geld verdienen würden - die Kosten durch die vielen Musiker sind zu hoch und die Auftritte zu wenig. Trotzdem haben wir weitergemacht, unser Programm immer mehr ausgebaut.“ After Hours – ein Pianoquartett in der Besetzung Stephan Abel (Tenor- und Sopran-Sax), Lutz Krajenski (Piano), Hervé Jeanne (Acoustic Bass), Matthias Meusel (Drums) und Roger Cicero (Vocals). Die hohe Qualität dieser Formation ist durch das 2005 erschienene Album „There I Go“ (Vertrieb über das Label Jazzstick) belegt. Die elf Songs in oft eigenwilligen und beeindruckenden Arrangements erhielten hervorragende Kritiken, das Publikum war begeistert. Nahezu alle Aufnahmen sind sog. „First Takes“, d.h. fast kein Song musste ein zweites Mal eingespielt werden – das Ergebnis ist ein absolut frisches Album voller Druck und Groove. Mit After Hours sollte so richtig durchgestartet werden, es gab Gigs, Anfragen für Festivals, Tour-Überlegungen, doch es kam anders – ein neues und vielversprechendes Projekt schob sich in den Vordergrund. Im Herbst 2005 erhielt Sänger Roger Cicero ein neues Management in Hamburg, das nach neuen Wegen und Möglichkeiten suchte. Schließlich konkretisierten sich die Pläne für ein Big Band-Projekt mit deutschen Texten. An diesem Punkt schloss sich der Kreis und das Projekt wurde mit den Musikern des Salonorchester Linden-Mitte umgesetzt. Schließlich kannten sich die Musiker alle seit längerer Zeit, das musikalische Feeling und die Chemie unter den Musiker passte, die Band war aufgrund der Größe gut zu händeln und der Plan wurde in die Tat umgesetzt. Kurz vor dem letzten Konzert des Salonorchesters im vergangenen Dezember ging es ins Studio für Probeaufnahmen. Es kam zum Plattenvertrag, die Arrangements entstanden, eine Tournee wurde geplant, das erste Plattenalbum „Männer-sachen“ mit 14 Titeln entstand. Die meisten Songs stammen aus der Feder des Komponisten Matthias Hass und dem Texter Frank Ramond, der bereits mit Annett Louison arbeitete und auch bei Roger Cicero sein Sprachtalent und seinen Wortwitz auf den Punkt präsentiert. Das Album ist durchaus als Novum in der deutschen Popmusik zu sehen: cooler, poppiger Big-Band-Sound mit deutschsprachigen Texten, der problemlos die Fans vom Teen bis in die mittlere Altersgruppe anspricht und begeistert. Lutz: „Das Schöne an diesem Projekt mit Roger ist nicht nur, dass es so mega-erfolgreich ist, sondern dass man mit seinen Freunden in der Band auf der Bühne steht. Wir haben viel Spaß miteinander, auch hinter der Bühne und das überträgt sich natürlich auf die Performance und das Publikum. Für mich persönlich ist besonders schön, dass mir in Bezug auf die Arrangements niemals Vorschriften gemacht wurden, wie: „das muss jetzt so oder so klingen“ usw. Das Management kannte meine musikalische Handschrift ja bereits von Demoaufnahmen mit dem Salonorchester und so hatte ich völlig freie Hand, konnte vom Grundgerüst der Songs an meine eigenen Ideen verwirklichen, Akkordverbindungen oder Durchgänge ändern, verlängern, verkürzen, Soli platzieren, Tonartwechsel einfügen usw. Meine Arrangements wurden anhand von Demos in Verbindung mit Logic besprochen und danach ging es meist recht schnell ins Studio zur Aufnahme. Logic ermöglicht mir außerdem auch die schnelle Erstellung von Noten, vom Partiturdruck bis zu den Einzelstimmen. Natürlich waren musikalische Entscheidungen zu treffen, aber keiner der Musiker muss sich deswegen „verbiegen“ – weder ich, noch Roger, noch die Band. Jeder darf auf der Bühne das zeigen, was er kann: Roger als toller Entertainer, die Band als perfekt eingespielter Klangkörper und ich als Arrangeur und Musical Director.“ Die ersten Fernsehauftritte sind bereits absolviert, weitere folgen. Für die Tournee, die vom 15.11.06 bis 20.03.07 dauert und durch zahlreiche deutsche Städte bis nach Wien führt (genaue Tourdaten unter www.rogercicero.de /Tour), wird Lutz Krajenski von Roland mit Equipment ausgerüstet, u.a. mit dem größten Digitalflügel HP-109. Lutz ist von der jahrelangen Zusammenarbeit mit Roland begeistert und suchte sich bewusst keinen akustischen, sondern einen digitalen Flügel aus. Das beseitigt die Probleme mit evtl. verstimmten Instrumenten, schwieriger Soundabnahme mit Mikrofonen, Monitoring etc. und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, zusätzliche Sounds wie Streichersätze oder Fender Rhodes-Klänge über die Flügeltastatur zu spielen. Das Roger-Cicero-Big-Band-Projekt hat für Krajenski oberste Priorität und lässt alle anderen Projekte momentan in den Hintergrund treten. Alles läuft perfekt und vielversprechend an. Die von seinen Freunden immer wieder geforderte Entscheidung für ein bestimmtes Projekt wurde ihm nun ganz einfach abgenommen. Auch seiner Freundin fällt ein Stein vom Herzen – ist sie doch von Anfang an bei „Roger“ dabei, hat bei den „auf den letzten Drücker“-Arrangements mit Kaffee und Kuchen um drei Uhr früh Schützenhilfe geleistet und war bei allen wichtigen Gigs dabei – der 13. „Mann“ in der Big Band! Man darf auf die nächsten Monate, die Tournee und zukünftige Pläne echt gespannt sein! Trotz zahlloser Termine ist für Lutz Krajenski die Welt (zumindest musikalisch) in Ordnung: „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man als Musiker und Arrangeur gebraucht wird. Ich kann mein Geld mit der Musik verdienen, die mir am meisten am Herzen liegt, die mir total leicht fällt und die ich sehr gern mache!“ Einen kleinen Wehmutstropfen gibt es jedoch – zugunsten des Cicero-Projekts, das sich immer mehr zum Fulltime-Job entwickelt, musste Krajenski zahlreiche andere bereits gebuchte Termine absagen. Seine knappe Freizeit verbringt Lutz gern mit seinem 13-jährigen Sohn und sportlichen Aktivitäten. Sein Wunsch für die Zukunft: „In den Nachrichten bekommt zu oft man mit, dass es an etlichen Punkten der Welt ganz schön brodelt. Wir sind zwar momentan nicht davon betroffen, aber mein Zukunftswunsch ist, dass die Mächtigen dieser Erde schnell zur Besinnung kommen, damit sich die Zustände nicht noch weiter verschlimmern. Ich bin zwar kein ängstlicher Mensch, aber ich wünsche mir für meinen Sohn und damit für die junge Generation eine glückliche und lebenswerte Zukunft!“ |
|
|
|
|
|
|